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    <title>My life as Ambassador</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>humpty_dumpty</dc:publisher>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
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    <title>My life as Ambassador</title>
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  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3583510/">
    <title>I&apos;ve been twisting and turning,&lt;br /&gt;
In a space that&apos;s too small.&lt;br...</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3583510/</link>
    <description>I&apos;ve been twisting and turning,&lt;br /&gt;
In a space that&apos;s too small.&lt;br /&gt;
I&apos;ve been drawing the line and watching it fall,&lt;br /&gt;
You&apos;ve been closing me in, closing the space in my heart.&lt;br /&gt;
Watching us fading and watching it all fall apart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Well I can&apos;t explain why it&apos;s not enough, Cause I gave it all to you.&lt;br /&gt;
And if you leave me now, oh just leave me now.&lt;br /&gt;
It&apos;s the better thing to do,&lt;br /&gt;
It&apos;s time to surrender,&lt;br /&gt;
It&apos;s been to long pretending.&lt;br /&gt;
Theres no use in trying,&lt;br /&gt;
When the pieces don&apos;t fit anymore, Pieces don&apos;t fit here anymore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You pulled me under,&lt;br /&gt;
If I had to give in.&lt;br /&gt;
Such a beautiful myth,&lt;br /&gt;
That&apos;s breaking my skin.&lt;br /&gt;
Well I&apos;ll hide all the bruises,&lt;br /&gt;
I&apos;ll hide all the damage that&apos;s done. &lt;br /&gt;
But I show how I&apos;m feeling until all the feeling has gone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh don&apos;t missunderstand,&lt;br /&gt;
How I feel.&lt;br /&gt;
Cause I&apos;ve tried, yes I&apos;ve tried.&lt;br /&gt;
But still I don&apos;t know why, no I don&apos;t know why.&lt;br /&gt;
III dont know why...... whyyyyyyyy!</description>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 humpty_dumpty</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-14T23:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3519487/">
    <title>who the fuck is humpty dumpty</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3519487/</link>
    <description>Hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt wer humpty dumpty ist? Klar, das war ich. Das Ambassadorprogram ist vorbei, mein Italien Aufenthalt ist vorrüber. Und so ist meine Beziehung. Mein Freund bzw. Exfreund nannte mich immer humpty dumpty. Habe nie verstanden, wie ich zu diesem Spitznamen kam, aber das muss man ja auch nicht, so lange man sich freut, dass da jemand ist, der einem einen Spitznamen gibt. &lt;br /&gt;
Was bleibt? Ich weiß es noch nicht. Ich bin zurück in Berlin, stehe vor den Scherben meiner Beziehung,und der Erkenntnis dass Italien vorallem für Italiener ist. Dass man immer seinem Instinkt vertrauen sollte und Berlin nicht unfreundlicher sind als Mailänder. Die Bestätigung dass man den Lauf der Zeit nicht aufhalten kann, ein Aufenthalt in Mailand genauso gut ist, wie das was man daraus macht und Beziehung eben nur so lange hält wie beide Partner es wollen. &lt;br /&gt;
Und wie geht es weiter? Das Welt dreht sich immer weiter. Ob man will oder nicht. Keine Auszeit, keine Pause. Weiter und weiter. Keine Zeit sich fallen zu lassen. Auf und weiter. Erwartungshaltung, Erfolgsdruck, Erkenntnisse.  Gefühle kann man nicht kontrollieren. Maybe I was better off when I had less of them.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;bilder-001&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/bilder-001.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You tell me you don&apos;t love me &lt;br /&gt;
Over a cup of coffee &lt;br /&gt;
And I just have to look away &lt;br /&gt;
A million miles between us &lt;br /&gt;
Planets crashing to dust &lt;br /&gt;
I just let it fade away &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&apos;m walking empty streets &lt;br /&gt;
Hoping we might meet&lt;br /&gt;
I see your car parked on the road &lt;br /&gt;
The light on at your window &lt;br /&gt;
I know for sure that you&apos;re home &lt;br /&gt;
But I just have to pass on by &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So no, of course, we can&apos;t be friends &lt;br /&gt;
Not while I&apos;m still this obsessed &lt;br /&gt;
I guess I always knew the score &lt;br /&gt;
This is how our story ends &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I smoke your brand of cigarettes &lt;br /&gt;
And pray that you might give me a call &lt;br /&gt;
I lie around in bed all day just staring at the walls &lt;br /&gt;
Hanging round bars at night wishing I had never been born &lt;br /&gt;
And give myself to anyone who wants to take me home &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You left behind some clothes &lt;br /&gt;
My belly summersaults&lt;br /&gt;
When I pick them off the floor &lt;br /&gt;
My friends all say they&apos;re worried &lt;br /&gt;
I&apos;m looking far too skinny &lt;br /&gt;
I&apos;ve stopped returning all their calls &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
It took a cup of coffee &lt;br /&gt;
To prove that you don&apos;t love me</description>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 humpty_dumpty</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-02T22:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3491736/">
    <title>What up DHL?</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3491736/</link>
    <description>Gestern hatte ich zum Abschluß meines Italienaufenthalts wieder so eine wunderbare Erfahrung die man nicht missen möchte. &lt;br /&gt;
Während meiner Trips nach Venedig und Florenz hatte ich für meine Tante jeweils ein &quot;Schneegestöber&quot; gekauft, da sie diese sammelt und da mein Gepäck morgen vermutlich eh schon aus allen Näten platzen wird, dachte ich mir verschicke ich die Schneegestöber schon mal, kaufe bei der Post noch 2 große Boxen und schicke ein paar Kilo Klamotten voraus. &lt;br /&gt;
Also auf zu www.dhl.it und nächste Filiale raussuchen. Ausgedruckt, hingelaufen - weit und breit kein DHL. Rumgefragt. DHL Filiale kennt hier keiner. Nun gut, wieder zurück ins Büro. Wieder online www.dhl.it, nächste Filiale. Leider etwas weit weg und keine U-Bahn in der nähe. Laufen, laufen, laufen - DHL gefunden. Warten, warten, warten (da unterscheidet sich DHL DE nicht von DHL IT) Endlich an der Reihe wird mir leicht entnervt zu meiner offensichtlich bescheuerten Frage erklärt, dass DHL natürlich keine Pakete verkauft - tse warum auch.. &lt;br /&gt;
Gut, dann wenigsten die Schneegestöber zur Tante schicken. Also was kostet das? Erstmal muss er den Inhalt sehen! Was? Das Paket wird also aufgeschlitzt und hineingesehen. Alles in Ordnung. Ich hatte das Gefühl, dass ich der einzige bin, dessen Paket geprüft wird. Fall ich denn in Italien durch die Rasterfahndung? Deutsch, groß, Homo - ist das das neue Terroristenprofil? Die Welt würde erleichtert aufatmen, denn sie hätte nichts mehr zu befürchten, außer Trümmertunten und Terror-CSDs vielleicht. &lt;br /&gt;
Zurück zu meinem Paket, dass ich nun wieder zuklebe. Jetzt will er meinen Ausweis, ehe ich die Preisauskunft bekommen. Dummerweise ist mein Ausweis abgelaufen.. (ja ich weiß doof, aber wer achtet schon wirklich drauf wann sein Auseis abläuft) Na das wars dann. Ohne Pakete, aber mit Schneegestöber bin ich nach Hause gelaufen. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;DHL&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/DHL.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt werde ich doch nochmal versuchen über die Firma rauszukriegen, was man hier machen muss, dass man die Dienstleistung einer italienischen Post bezahlen darf. &lt;br /&gt;
Naja ich hab noch bis morgen mittag, um alles zu packen, den rest zu verschicken etc. Dann mach ich mich mal lieber an die Arbeit.</description>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 humpty_dumpty</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-29T08:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3480627/">
    <title>Meine letzten Tage</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3480627/</link>
    <description>Na zumindest meine letzten Tage in Mailand. Ansonsten hoffe ich ja dass mein Leben noch ein paar Monate erhalten bleibt. &lt;br /&gt;
Hatte lange überlegt was ich an meinem letzten Wochenende in Mailand mache. Zur Diskussion stand Turin, Bologna oder in Mailand gammeln. Hab mich für letztes entschieden. Endlich mal wieder lange geschlafen, Sport gemacht und weggegangen. &lt;br /&gt;
An sich ist nicht besonderes passiert. War nochmal shoppen, aber hab nichts gefunden, was ich noch kaufen wollte. Am besten hat mir ein Dolce&amp;Gabbana Laden gefallen, den ich gefunden habe. Nicht nur dass er natürlich mega glänzte und rausgeputzt war, nein er hatte auch noch eine eigene Upper Class Putzfrau! Aufgebrezelt in High Heels und Zimmermädchenuniform. Wusste erst nicht ob ich das diskriminierend finden soll oder witzig. Hab mich dann aber doch für witzig entschieden. Hätte am liebsten ein Photo gemacht, aber das hätte sie dann vielleicht nicht mehr witzig gefunden.&lt;br /&gt;
So jetzt erledige ich hier noch letzte Aufgaben und dann muss ich schon mal meine Sachen packen. Da sich meine Garderobe zahlreich vermehrt hat in den letzten 3 Monaten sehe ich mich gezwungen schon mal etwas vorab per Kurier zu schicken. Sonst wird mich Air Berlin nicht boarden lassen mit meinen Kisten...&lt;br /&gt;
Na euch noch nen schönen Abend. Wir sehen uns...</description>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 humpty_dumpty</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-26T15:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3460907/">
    <title>Das ist mein Lieblingsartikel der Woche: (mit hoffentlich freundlicher Genehmigung...</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3460907/</link>
    <description>Das ist mein Lieblingsartikel der Woche: (mit hoffentlich freundlicher Genehmigung von spiegel online - oder mache ich mich gerade strafbar? - ist das schon Raubkopie?) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besoffen statt betroffen&lt;br /&gt;
Von Daniel Haas &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kids saufen sich ins Koma. Der Bürger schluckt: Haben wir was falsch gemacht? Natürlich: Wer glaubt, Bach und Bode-Museum seien Alternativen zur Betäubung, muss betrunken sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine geplante Reportage übers Koma-Saufen entfällt. Ich finde meine Notizen nicht mehr. Habe ich überhaupt Notizen gemacht? Und wenn ja, warum hat mir jemand &quot;Merk dir das, Alter!&quot; auf die Stirn geschrieben? Ich selber vielleicht? Und wer sind Suse und Olga? Deren Telefonnummern hab ich in meiner Sakkotasche entdeckt, zusammen mit zwei Kleinen Feiglingen und einer Taxi-Rechnung über 80 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jung-Trinker: Wie wär&apos;s mal mit dem Bode-Museum?&lt;br /&gt;
Schätze, mit dem Taxi bin ich aus Zehlendorf zurück in die Redaktion gefahren. Dort, im gutbürgerlichen Westen Berlins, wollte ich recherchieren. Die schlimmsten Jungsäufer finden sich nämlich nicht, wie man meinen könnte, in den so genannten Problembezirken Wedding oder Neukölln. Sondern in jenen Stadtteilen, wo sich Zahnarzt und Anlageberater gute Nacht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst letzte Woche hat sich ein Zehlendorfer Jugendlicher das Kleinhirn derart mit Alkohol geflutet, dass die &quot;Bild&quot;-Zeitung &quot;Koma-Alarm!&quot; schreiben konnte. Der Koma-Alarm ist natürlich vollkommen sinnlos, weil die Komatösen ja nichts mehr erreicht, weder Zuspruch der Familie noch Vorwurf der Behörden, geschweige denn alarmistisches Rauschen im Blätterwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso wichtiger schien mir journalistische Nüchternheit. So klar wie eine Runde Bommerlunder wollte ich zu Werke gehen und folgende Fragen beantworten: Wieso ruiniert sich der bourgeoise Nachwuchs? Wer ist für die Misere verantwortlich? Und ist die Leber, kulturbiologisch gesehen, noch Kleinbürgertum oder schon Hartz IV?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Küstennebel der Amnesie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antworten können wie gesagt nur spekulativer Natur sein, über das konkrete Anschauungsmaterial hat sich der Küstennebel der Amnesie gelegt (die 23 SMS-Nachrichten von Bodo, der mit mir nach eigenen Angaben die &quot;krasseste Bong-Aktion der letzten Jahre&quot; erlebt hat, sind wenig erhellend). Meine These ist, dass drei Faktoren zum Verfall des deutschen Mittelschichts-Teenagers beitragen: a) konsequente Verwahrlosung durch ein von Flexibilitäts- und Selbstoptimierungsgeboten gegängeltes Karriere-Milieu, b) kulturpessimistischer, medial forcierter ennui, c) Reklame.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohlstandsverwahrlosung, von der Berliner Drogenbeauftragten Christine Köhler-Azara vollmundig diagnostiziert (&quot;Es gibt eine Art Wohlstandsverwahrlosung&quot;), ist das Schlimmste: Die Eltern haben Geld, aber keine Zeit mehr. Im Prekariat ist das genau umgekehrt: Da hat man kein Geld, aber jede Menge Zeit. Sitzt rum, schaut zu, wie die Kids einen Vernet nach dem andern bechern, und kann dann, im richtigen Moment, sagen, &quot;Ole, jetzt ist aber Schluss, du bist ja schon grün.&quot; Der Oberschichtszögling aber kriegt nur eine SMS von Mammi aus dem Spa: &quot;Hallo, Philipp, denk an den Klavierunterricht, Scheck wie immer im Sideboard, zweite Schublade.&quot; Der Griff in die Dom-Perignon-Box ist da natürlich programmiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann der ennui. Ennui ist französisch und heißt Langeweile, aber Langeweile klingt langweilig, während im ennui diese Mischung aus Kultiviertheit und Verfall mitschwingt. So eine Abgeklärtheit, die sich von nichts mehr begeistern lässt, nicht von Toskana-Urlauben, nicht von Sprachferien in der Provence, nicht von Reitunterricht und nicht von Tennis-Einzelstunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brahms statt Bier &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Es ist erschreckend&quot;, so Köhler, &quot;dass manchen nichts anderes einfällt&quot; (als Saufen, Anm. des Verf.), &quot;obwohl doch Berlin einiges zu bieten hat.&quot; Ein Besuch im Bode-Museum zum Beispiel oder ein schönes Konzert im Berliner Dom mit anschließender Diskussionsrunde - wie blass wirken dagegen doch Wodka und Gin! Bach statt Bushido, Brahms statt Bier möchte man diesen von Killerspielen, Gangsta-Rap-Videos und den Möglichkeiten eines überzogenen Taschengelds trunkenen Kids zurufen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit man bei der Reklame wäre. Hier hat die Mediengesellschaft alle Chancen auf sozial verantwortliches Handeln verspielt. Statt kritischer aufklärungsbewusster Werbung gegen Rausch und Randale prangt in der Hauptstadt Brauereiwerbung mit Stadtteilslogans wie &quot;Schöneberg feinherb&quot; oder &quot;Mitte, eins geht noch&quot;. Ja geht&apos;s noch? Was kommt als nächstes: &quot;Runter damit, Charlottenburg&quot;? &quot;Hau weg, Spandau&quot;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich plädiere für eine Orts- und Klassengrenzen übergreifende Kampagne. Vollkommen ironiefrei versammeln sich Zehlendorfer Schicki-Teens und Neuköllner Migranten-Kids vor dem Brandenburger Tor und leeren gemeinsam drei Dutzend Kästen Mineralwasser. Das sich anschließende lautstarke Freiwerden von Kohlendioxid wird die Geschmacks- und Wohlstandsbürger von Marzahn bis Dahlem erschrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz werden sie aufhorchen - und schlucken.</description>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 humpty_dumpty</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-21T11:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3451347/">
    <title>what am i supposed to do...</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3451347/</link>
    <description>Es ist so weit. Der Frühling ist endgültig in Mailand angekommen. 20Grad und Sonnenschein, machen das auch dem letzten Zweifler verstädnlich. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;milano-044&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/milano-044.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Selbst an den Bäumen knospen schon die Blätter. Bald steht hier alles in Grün und die Frühlingsgefühle werden das Verhalten der Mailänder bestimmen. Da passt es ganz gut, dass es mein Freund zum ersten mal seitdem ich in Mailand bin geschafft hat mich zu besuchen. Mittwoch abend kam er in die Stadt. Und natürlich hat es mich einmal mehr so glücklich gemacht ihn zu sehen, dass es mir schwer fiel ihn Samstag gehen zu lassen. Seitdem bedarf es schon eine Menge Sonnenschein (und ggf. auch Gin) um meine Laune zumindest wieder in Richtung der positiven Skala zu hiefen. &lt;br /&gt;
Freitag haben wir aber erstmal einen kleinen Ausflug nach Como und Bellagio am See gemacht. Etwa eine Stunde mit dem Zug nördlich von Mailand liegt Como, eine überschaubare kleine Stadt am See. Angeblich hat sich selbst George Clooney hier irgendwo rund um den See ein Haus gekauft. Mit einem Schnellboot sind wir nach Bellagio gefahren. Die etwas edlere und rausgeputzte Variante von Como. Dieses Dorf war auch Vorlage für das bekannte Ballagio Hotel in Las Vegas. (es ist fast nicht erwähnenswert, aber das Hotel hat nicht den Hauch des Flairs mit dem Bellagio seine Besucher in den Bann zieht.)&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;301&quot; alt=&quot;como&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/como.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
(Der See windet sich hier durch die Berge - auf dem Photo ist nur ein kleiner Teil davon zu sehen) Um ein Verstädnis dafür zu bekommen, wie groß der See ist hier ein Beispiel. Como liegt am Anfang des Sees. Bellagio etwa in der Mitte. Mit dem Schnellboot haben wir für die Strecke 45 min. gebraucht! Also nichts mit nett um den See wandern. Dazu braucht man wohl schon ne ganze Ausrüstung, Zeit und gute Kondition. &lt;br /&gt;
Da ich Samstag nachmittag wieder allein war, habe ich mir erstmal ein neue Buch gesorgt &quot;Lipstick Jungle&quot; von Candace Bushnell. Das schien mir für meine Stimmung das richtige Werk. Gewaffnet mit einer Flasche Rotwein und meinem Buch habe ich mich dann in die Sonne gesetzt und gelesen. Bis jetzt hat das Buch seinen Zweck erfüllt. Unterhaltsame leicht bitchige Geschichte über 3 New Yorker upper class Frauen. &lt;br /&gt;
Das restliche Wochenende bestand dann aus Sport, lesen, tanzen gehen. Es bleiben noch 12 Tage in Mailand und ich bin bereit nach Haue zu gehen.</description>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 humpty_dumpty</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-19T08:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3425793/">
    <title>here I go again</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3425793/</link>
    <description>Da bin ich wieder. Seit meinem letzten Eintrag sind ja nun schon ein paar Tage vergangen. Gute Tage!&lt;br /&gt;
Zuerst war ich eine Woche in Berlin. Habe dort gearbeitet und Freunde getroffen. Verging wie im Flug und war super. Während der Zeit habe ich auch bei meinem Freund gewohnt. Was für ihn vielleicht grenzwertig eng und nah war, war für mich ein echtes Highlight. Nun ja, wer ihn kennt, weiß ja was er für ein Eigenbrödler ist. &lt;br /&gt;
Letzten Montag morgen, bin ich dann in aller Früh nach Mailand geflogen, so dass ich pünktlich gegen halb zehn im Büro war. Gab ne Menge zu tun und 1,2,3 war es Freitag. &lt;br /&gt;
Und dann kam auch schon Dirk aus Berlin eingeflogen. Und dann gabs erstmal Bier und quatschen. Ist ne Menge aufzuholen, wenn man sich selten sieht. &lt;br /&gt;
Samstag morgen gings dann auf zum eigentlichem Ziel. Florenz!&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;florenz-051&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/florenz-051.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Allerdings mit einem kleinem Umweg. Erste Anlaufstelle war das Prada Outlet südlich von Firenze. Und das haben sie wirklich gut versteckt. Im Nirgendwo, ohne Zeichen, Schild oder sonstigem Hinweis gibt es einen Eingang auf der Rückseite eines Gebäudes im Industriegebiet. Fast ein wenig so, als wolle man nicht wirklich dass hier Massen an Touristen einfallen. Wir haben es natürlich auch nicht gleich gefunden - trotz Navi. Einmal dort angekommen, gab es aber kein Halten mehr. Nach 2,5 Studen ging es weiter zu Gucci. Das ging dann etwas schneller, aber der Kaufrausch hielt in voller Stärke an. Meine Kreditkarte erlebte dann auch ein Beben der Stärke 5. Beruhigung bei Kaffee und Salat (muss ja jetzt auch noch in die Klamotten passen) und dann weiter nach Florenz. (Sorry aber ich war so beschäftigt mit shoppen, dass ich nicht dazugekommen bin ein Foto von den Outlets zu machen. Das ist mir auch erst danach aufgefallen)&lt;br /&gt;
Zu Florenz muss man nicht viel sagen. Wunderschön. Alles erhalten - keine Kriegsschäden. Überall nackte Männer, ok aus Marmor, aber immerhin. Das ist Hochkultur. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;florenz-046&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/florenz-046.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
In einer solchen Stadt trifft man überall auf Pärchen. Vornehmlich Amerikaner, die ihre Frau mit Europa beeindrucken. Wo Verliebte in Massen auftreten, da hinterlassen sie auch immer Spuren ihrer geistigen Verwirrung. In Florenz hat man sich gedacht, man bindet an Straßenleuten Ketten mit Schlössern, auf denen sich das Paar verewigt. Ob sie wieder kommen und das Schloss entfernen nach dem Scheitern der Beziehung blieb unklar. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;florenz-064&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/florenz-064.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Typisch Italiensich und Toskana, gibt es natürlich auch tolles Essen. Die Vorschriften für Lebensmittel scheinen mir in Italien auch etwas lockerer zu sein als in good old germany. Nur so lässt es sich erklären, dass Schinken und anderes schlaraffenlandartig überall von der Decke hängt.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;florenz-043&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/florenz-043.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Zuguter letzt bleibt vielleicht noch zu sagen, dass natürlich auch Florenz einen tollen Dom bekommen hat. Auch wenn die Medici hier sich ihre eigene Kirche gebaut haben. Florenz scheint schon immer ein Zentrum von Mode und Stil gewesen zu sein. Anders lässt sich das Muster des Doms und die aufwendige Gestaltung nicht erklären.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;florenz-018&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/florenz-018.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Nun und dann bleibt noch festzuhalten, dass ich langsam veritalienisiert werde. Ich habe nun auch das Bedürfnis beim ersten Sonnenschein meine riesen Sonnenbrille zu zücken und in den Chor der Italiener einzustimmen &quot;i am glamorous and you better clear my way&quot;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;florenz-050&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/florenz-050.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
    
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    <dc:date>2007-03-12T11:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3357443/">
    <title>da Berlino...</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3357443/</link>
    <description>Eine Woche ist schon vergangen seit meinem letzten Eintrag. Und es ist auch nicht viel passiert. Vergangenes Wochenende hatte ich mich gegen Turin entschieden und bin in Mailand geblieben. Die Parties hier gefallen mir doch zu gut. &lt;br /&gt;
Mein Italienisch stagniert auf niedrigem Niveau und meine Gruppe langweilt mich etwas, so dass ich gerade ein echtes Motivationstief habe weiter dort hinzugehen. Die Sprache an sich ist natürlich immer noch schön, aber wenn ich etwas sagen will, klaube ich mir zuerst die richtigen Worte zusammen, versuche mich dann zu erinnern, was die richtige Form ist, und wie der Satzbau sein muss. Wenn ich das dann alles zusammen habe und den Satz im Kopf schon einmal geübt habe, damit er flüssig herauskommt ist mein Gesprächspartner schon über alle Berge. Also doch wieder Englisch. &lt;br /&gt;
Dienstag habe ich mich aus der Deckung gewagt und habe meine Ambassador Kollegen zum Dinner eingeladen. Ich habe gekocht! Volles Program. Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch. Dazu ausreichend Vino und ich bin wieder völlig up2date was alles in unserem Büro passiert. &lt;br /&gt;
Im FitnessStudio habe ich einen neuen Lieblingssender. Wenn auf MTV gerade nicht &quot;date my mom&quot; läuft sehe ich Leonardo TV (www.leonardo.tv) Hier werden entweder Sportler interviewt, beim Training gezeigt, meistens halb nackt, oder aber Italiener bemühen sich das Model des Monats auf Leonardo TV zu werden. Natürlich ist es auch hier wichtig, dass man neben den kurzen Intervieweinblendungen ein gutes Verständnis davon bekommt, welche rein körperlichen Vorzüge die Bewerber haben. Ich empfehle unserer HR Abteilung sich diese Sendung als Trainingsmaterial zu sichern. Prädikat besonders wertvoll. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;252&quot; alt=&quot;leonardo&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/leonardo.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Als kleinen Wermutstropfen muss ich allerdings anmerken, dass auf Grund der Gleichberechtigung auf Frauen sich darauf bewerben können. Dafür bekommen sie dann auch etwas Sendezeit. Wie sagt mein Chef immer so schön &quot;na einen Tod musst Du sterben&quot;&lt;br /&gt;
Heute gehts nach Berlin! Yippieh. Habe gepackt, warte auf meinen Flieger und freue mich besonders darauf am Flughafen von meinem sexiest man alive (der mit Sicherheit anonym bleiben möchte) abgeholt zu werden. &lt;br /&gt;
buon fine settimana!</description>
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    <dc:date>2007-02-23T16:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3329854/">
    <title>Berlin in Milan</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3329854/</link>
    <description>Das ist tatsächlich das Thema eines Apertitivo in Mailand. Die Welt ist manchmal so klein. Die Mitbewohnerin des Freunds meines Arbeitskollegen ist Berlinfan. Beide sind wohl in einer Gruppe die sich &quot;International Events - minds without fronties&quot; nennt. Und deshalb haben sie in einer sehr schicken Bar nicht nur einen Themenabend zu Berlin veranstaltet, sondern machen gleich einen ganze Reihe. Nächsten Donnerstag ist das Thema &quot;The invisible wall&quot;. Ok. &lt;br /&gt;
An der Kasse habe ich mich als Berliner geoutet und prompt wurde ich mit Fragen überhäuft und auch gleich mit eingespannt in die Vorbereitung für nächsten Donnerstag. Ich soll ihnen typische Ost- und Westberliner Gerichte schicken; oder mehr die Rezepte dafür. Mh - ich brauche Hilfe. Ist Currywurst Ost oder West? Und diese grüne Giftkraut - naja das würde ich dem Osten zuordnen - weiß es aber auch nicht so genau... Ohje die Verantwortung Berliner Essen im Ausland zu repräsentieren wiegt schwer auf meinen Schultern. Wie erklärt man denn auf Englisch &quot;Saure Eier&quot;?&lt;br /&gt;
Im Laufe des Abends wurde ich dann noch mehreren Leuten vorgestellt, die in Berlin wohnen oder etwas mit Berlin zu tun haben. Und da war da noch eine Mitarbeiterin des deutschen Konsulats. Die gute Frau wollte auch nicht mehr von meiner Seite. Single Frauen Mitte 30 beängstigen mich irgendwie. Man weiß nie so genau was die Erwartungshaltung ist: Sind sie entspannt und wollen einfach nur quatschen oder scannen sie gleich jeden nach Ehemann Potenzial? Wollen sie nur einen Drink oder doch gelich ein Kind? Habe es also erstmal mit einem Drink versucht, aber die gute Rosi bliebt hartnäckig an meiner Seit und gesellte sich an unseren Tisch. Jeder war dann mal drun und musste sich mit ihr unterhalten.&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite war es mal wieder ein billiger Abend. Es ist mir ein Rätsel wie die Veranstalter Profit machen. Mein Kollege zahlte meine 12 Euro Eintritt. Dann gab&apos;s den ersten Gin Tonic und das Buffet wurde gestürmt. Da es eine Open Bar war (sprich Drinks included), habe ich diese Runde ein paar mal wiederholt. Da ich gestern nicht im Fitness Studio war, habe ich es als mein Alternatives Zirkel Training betrachtet und mich besonders ins Zeug geworfen. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;239&quot; alt=&quot;must&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/must.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann gabs dann Maracuja Daiquiri bis nichts mehr ging. Freundlich habe ich mich von allen verabschiedet, meine email adresse verteilt und jetzt warte ich mal ab, was ich gestern so alles versprochen habe...</description>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
    
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    <dc:date>2007-02-16T17:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3315639/">
    <title>Io sono raffreddato :-(</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3315639/</link>
    <description>Des öfteren habe ich mich ja nun schon über die Situation mit den Taxis ausgelassen. Jetzt mach ich sie auch noch dafür verantwortlich, dass ich mich erkältet habe. &lt;br /&gt;
Das Wetter ist momentan so wechselhaft und beliebig, wie sonst nur die Politik von Guido Westerwelle. Morgens diesig mit dickem Nebel, nachmittags schon wieder sonnig mit 14 Grad und nachts wieder kalt. Gestern Regen, heute wieder Sonnenschein. &lt;br /&gt;
Das Wochenende war ganz entspannt. Freitagabend Club, tanzen, trinken, tanzen - nach Hause laufen.&lt;br /&gt;
Samstag zum Sport, in den Club, tanzen, trinken, tanzen - nach Hause laufen. &lt;br /&gt;
Sonntag zum Sport, in nen Club tanzen, trinken, tanken - ah erst nochmal trinken und jetzt, ja leicht verschwitzt in der Kälte betrunken nach Hause schwanken. Und ja da habe ich mir wohl die Erkältung eingefangen. &lt;br /&gt;
Das fing Sonntag schon damit an, dass laut Map24.de der Club gerade mal 5 Autominuten von meinem Appartment entfernt ist, ich aber knappe 45 Minuten brauche um ihn zu finde...&lt;br /&gt;
Gäbe es hier mehr Taxis, wäre mir das alles ersparen geblieben. Säße nun nicht hier mit Überkeit und dickem Kopf. So ab jetzt ist Schluß mit Trinkgeld für Mailänder Taxifahrer. Ich bin beleidigt!&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;blume-001&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/blume-001.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Da das Wetter teilweise so sonnig ist, dachte mein Vermieter kann es wohl nicht mehr lange hin sein bis Frühling und hat gestern schon mal die Blumen vor meine Wohnungtür gepflanzt. Na wollen wir mal hoffen, dass die sich nicht auch erkälten und mir gegebenenfalls noch vor die Tür kotzen. Eins dieser Erlebnisse die man nicht haben muss. &lt;br /&gt;
Gut, ich witme mich dann mal wieder den 15Grad mit Sonnenschein. Die brauchen mehr Aufmerksamkeit, sonst ist es gleich wieder weg.</description>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
    
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    <dc:date>2007-02-13T16:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3295356/">
    <title>Germania - mio terra natale</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3295356/</link>
    <description>Ich habe gerade auf dem Blog eines Freundes, der in Australien ist gelesen, dass er positiv überrascht ist, welch guten Ruf Deutschland im Ausland besitzt. Und der Beitrag versprühte einen gewissen Patriotismus. Warum nicht! Deutschland ist ein tolles Land. Schöne Städte, mit Sicherheit schöne Landschaften, Kultur und Moderne. Manche können selbst dem Ruhrpott etwas abgewinnen... Und natürlich sind auch wir nicht perfekt. Manche meiner Mitbürger könnten ab und an mal die Gesichtszüge lockern und gerne auch mal lachen, sich etwas mehr Mühe geben freundlich zu sein und auch mehr von ihrem Ego ablassen. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;207&quot; alt=&quot;flagge-deutschland&quot; width=&quot;314&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/flagge-deutschland.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ich lebe nun das zweite mal im Ausland. Jedes mal schärft sich nicht nur mein Blick auf das Gastland, sondern auch auf meine Heimat. &lt;br /&gt;
Als ich in die USA ging, war ich voller kritikloser Bewunderung. Und schnell hat sich vieles von dem was ich mir so vorstellte bestätigt. Das Land ist wunderbar. Die Menschen sind sehr unterschiedlich und ich habe eine Menge unglaublich netter Menschen kennengelernt und Freunde gewonnen. Aber es ist eben nicht alles Gold was glänzt. Wie auch immer; ich muss nun nicht unbedingt unsere Flagge vorm Appartment hissen, aber ich kann guten Gewissens mit dem Trikot unserer Nationalmannschaft herumlaufen. Ich finde es auch  nicht Uncool Deutscher zu sein und schon gar nicht als Berliner. &lt;br /&gt;
Stolz ist wichtig um seine eigne Identität zu finden und Respekt anderen gegenüber zu zeigen. &lt;br /&gt;
Peace! Das was das Wort zum Donnerstag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Mailänder sind trotzdem komisch. Wieso können die nicht auf der rechten Seite der Straße gehen? Wieso haben die immer ein Handy in der Hand, manche sogar zwei? Wieso scheinen Italiener nie den Bedarf nach Ruhe zu haben? Selbst auf der Toilette nehmen sie Anrufe am Handy an. Das ist nicht nur für mich komisch, der daneben sitzt, aber stell Dir vor Du bist derjenige der anruft. Auf die Geräuschkulisse kann man doch nun wirklich verzichten. Ist es so schwer das Handy klingeln zu lassen und zurückzurufen? Bitte, geliebte Italiener, deutsche Ordnung kann das Leben auf vereinfachen :-)</description>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 humpty_dumpty</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-08T11:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3281934/">
    <title>Io sono russo?</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3281934/</link>
    <description>Es war mal wieder Zeit für Besuch aus der Heimat. Rico flog Donnerstagabend nach Mailand und verbrachte das Wochenende mit mir bei Sonnenschein und angenehmen 14 Grad. &lt;br /&gt;
Die Tage waren geprägt von Essen, Trinken, Weggehen und trinken. Trinken hatte ich schon? War dann wohl noch mehr als ich dachte.&lt;br /&gt;
Freitag ging es gleich nach Arbeit los. Stylen und aufwärmen zu Hause, dann ab in die G-Lounge. Gute und sehr schicke Bar im Zentrum von Mailand, die wir beiden Touris dank Stadtplan auch schnell fanden. Dann mal rein ins Getümmel. Mir war tatsächlich nach Bier, Rico (der Schüler) war nach was Billigem und einem günstigen Drink. Also ab zur - nein nicht Bar, zur Kasse. Ich bestelle brav 2 Bier, und die holde Maid tippt fleißig in die Maschine. 10 Euro zum ersten, 10 Euro zum zweiten - macht 20 Euro. Ich nehme die Zettel brav in die Hand, marschiere zur Bar. Auf dem Weg dorthin springen meine Gehirnzellen an und erklären meinem Unterbewußt sein, dass das Preis- Leistungsverhältnis für das Bier aus den Fugen geraten ist. Der sexy Barkeeper spricht mich an und ich verlange spontan 2 Long Island Icetea. Nach dem ersten Schluck aus dem Glas bin ich mir sicher die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Mehr war nicht rauszuholen aus 10 Euro. &lt;br /&gt;
Noch 3 mal an meinem Strohhalm gezogen und auch wir ziehen weiter zum nächsten Club. &lt;br /&gt;
Gleich an der Tür laufen wir in eine Gruppe Studentinnen aus New York. Eins, zwei, und ich bin voll im Bild was die Mädels so treiben und kenne die halbe Lebensgeschichte. Etwas verwundert über mein English fragt sie und wo wir herkommen &quot;Berlin&quot; - ah ok. Weiter geht das Gespräch in der Schlange zur Garderobe. Und dann kommt das Thema Herkunft wieder auf. Ja ich war schon mal in New York. Und dann - ohne das man es erahnen konnte - kommt das Highlight des Abends schon bevor ich überhaupt meine Jacke los geworden bin. &quot;You were Russian right?&quot; No, I&apos;m from Berlin - sage ich darauf leicht verdutzt. Die süße kleine New Yorkerin dreht sich zu ihren Freundinnen um und fragt &quot;Where is Berlin?&quot; Oh no! Vor zwei Minuten hat sie mir noch erklärt, dass sie kein Bush-Anhänger ist (ohne Nachfrage, Amerikaner scheinen gerade das Gefühl zu haben, sie müssten sich im Ausland für Ihren Präsidenten rechtfertigen oder zumindest distanzieren) und auch ansonsten viel klüger sei als so manches vorherrschende Vorurteil das es über Amerikaner gibt. Zweifel kommen bei mir auf. Kann Alkohl einen wirklich nur temporär ungebildet machen?  Geduldig erkläre ich also den Unterschied zwischen Berlin und Russland. Naja ich finde auch ich muss mich von Putin distanzieren. &lt;br /&gt;
Samstag war langer Shopping Tag. Neue Jacke, neues Selbstbewußtsein. Sonne genießen und wieder aufbretzeln für den  Abend. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;holger-042&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/holger-042.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Rico und ich machen uns auf den Weg ins Plastic. Dort angekommen stehen wir mit 50 anderen auf der Straße und warten auf Einlass. Da ich an der Tür ziemliche Tunten sehe, die nicht mal mehr als Friseur durchgingen, bin ich skeptisch. Ich muss mich also nun von einer tragischen Figur mustern lassen und auf seine Wertung warten, ob wir in den Club dürfen. Ich mache Rico klar, dass ich ihm genau 5 Minuten gebe und dann bin ich weg. 2 Minuten später waren wir drin. Zu meiner Überraschung in einem zu 80% leeren Club. Der alte Trick funktioniert in Mailand also noch. Leute draußen stehen lassen, den Eindruck erwäcken, es ist schwer reinzukommen... Naja ich sag nur soviel. Rico und ich waren schneller weg, also so mancher drin war. &lt;br /&gt;
Sonntag stand dann im Zeichen der Urlaubsplannung. Ende Juni gehts nach New York und 4th of July wird mit Feunden in Chicago gefeiert. Dann heißt es wieder &quot;Ein Russe in New York&quot;</description>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 humpty_dumpty</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-05T13:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3252025/">
    <title>Humpty ante portas venezia</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3252025/</link>
    <description>Ich wusste doch, dass der Charme Italiens nicht (nur) von Mailand kommen kann. Nachdem ich die letzten Wochenenden das Leben in Milano erkundet habe, wollte ich dieses mal aus der Stadt flüchten. Also habe ich mich Samstag morgen in den Zug gesetzt und bin nach Venedig gefahren. Planmäßige Fahrzeit 2:45 Std - Tatsächliche Fahrzeit 3:10 Std. Die Fahrt war auch nicht teuer. 28 Euro einfach waren es glaub ich. Herr Mehdorn, da kann man doch lernen. Davon kann sich die italienische Bahn natürlich keine so schöne Bahnhöfe leisten, aber dafür machen sie einen sehr robusten Eindruck und das ist ja auch schon etwas wert, nicht wahr. &lt;br /&gt;
Nachdem die ganze letzte Woche das Wetter eher bescheiden war, mit Regen und Kälte, war es pünktlich Samstagmorgen sonnig. Kalt, aber sonnig. In Venedig angekommen und aus dem Bahnhof raus, steht man gleich in einer anderen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;venezia-004&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/venezia-004.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Über diese Brücke und über den ersten Kanal und schon ist man mitten in einer der tausend Gässchen, die sich quer über die Insel schlängeln. Begeisterung macht sich breit. In einem Moment der totalen Gefühlsüberweltigung bin ich kurz davor meiner Begeisterung auch durch Gesang Ausdruck zu verleihen. Da ich aber niemanden verschrecken will und auch nicht von der Insel verbannt werden will, halte ich an mich. &lt;br /&gt;
Ich verzichte erstmal auf die Stadtkarte und lass mich einfach treiben. Von einer kleinen Gasse in die nächste, in die nächste, über Brückchen, in Sackgassen und wieder zurück. Dazwischen kleine Geschäfte, Bäckereien und Glasgeschäfte. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;venezia-014&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/venezia-014.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Diese Stadt wirkt als wäre sie immer noch im Jahre 1860, mit dem kleinen Unterschied vermutlich, dass die Straßen sauberer als damals sind und es mittlerweile Kanalisation in der Stadt gibt. Insofern bin ich doch froh dass es schon 2007 ist. Das wäre sonst sehr unangenehm. &lt;br /&gt;
Der orientalische Einfluss ist überall zu sehen, vorallem an den Gebäuden. Und es können noch so viele Fassaden baufällig aussehen, es schadet dem Charme nicht - im Gegenteil es macht Teil dessen aus. &lt;br /&gt;
Luftlinie ist der Bahnhof vermutlich max. 1 km von Piazzo San Marco entfernt, aber bis ich dort angekommen bin sind etwa 2 Stunden vergangen. Es fehlen die Worte, um diese einmalige Stimmung zu beschreiben. Märchenhaft, verzaubert, episch. Die Sonne scheint mir ins Gesicht und ich fange an zu träumen... von Tieffliegertauben aus dem Schlaf gerissen, rufe ich erstmal meinen Besten an. Mh, jetzt vermisse ich ihn noch mehr als vorher. Das war nicht sehr klug. Egal weiter geht es...&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;venezia-088&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/venezia-088.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der Markusplatz ist sowohl deutlich touristisches Zentrum Venedigs als auch Lieblingsspielplatz der Tauben, da sich Touris alles aus der Hand fressen lassen, was sie haben, ob es Vogelfutter ist oder nicht. Manche schreien dann auch schon mal wie am Spieß, wenn der Vogel sich nicht an die Regeln hält, die doch an sich jedem klar sein sollten. Aus der Hand essen ja, auf den Kopf setzen NEIN. Das geht nun wirklich nicht. Wieso hältst Du dummer Vogel nicht an diese international Regel des Anstands.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;venezia-030&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/venezia-030.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Habe dann einige der typischen Touri Sehenswürdigkeiten abgeklappert und danach in mein Hotel eingecheckt. Überraschend günstig. &#8364; 80 und das 2 Minuten vom Markusplatz entfernt. Nachts hatte ich das Gefühl das holen die bei den Heizkosten wieder rein. Und morgen unter der Dusche war ich mir dann sicher. So schnell war ich selten mit duschen fertig.&lt;br /&gt;
Sonntag hab ich mich noch etwas ab von typischen Sightseeingpunkte umgesehen. Immer noch wunderschön Venedig. Je weiter man richtig Nordwest kommt, desto breiter werden die Strassen, weniger Menschen und ich möchte mich am liebsten einfach niederlassen. Ich nahm eine Fähre auf eine andere Insel (Lido) und spazierte am Strand entlang. Hier kann man es aushalten. Große Häuser (Villen) die für mich Süditalienischen Flair haben (allerdings war ich noch nie in Süditalien, insofern liege ich vielleicht völlig daneben) Palmen im Garten und gepflegte Ruhe. Dazwischen immer mal wieder ein prunkvolles kleines Hotel. Man kann sich gut vorstellen, wie Aschenbach (aus der &lt;i&gt;Tod von Venedig &lt;/i&gt;das großenteils hier spielt) bei diesem Flair einem Italiener verfallen konnte und trotz widriger Umstände nicht mehr von der Stelle wich. Da die Cholera keine akute Bedrohung mehr ist, genieße ich ein leckeres Essen auf der Inseln und setze dann bei Sonnenschein wieder über auf die Hauptinsel.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;venezia-076&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/venezia-076.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Nach einem langen Spaziergang und gleichzeitiger teilweise verzweifelter Suche nach dem Weg zurück zum Bahnhof, steige ich in den Zug ein und fahre zurück nach Hause. Zum ersten mal denke ich am Bahnsteig, ich freue mich auf zuhause und meine damit Mailand. Uh, schlechtes Gewissen überkommt mich. Berlin ich liebe Dich noch immer. Du bist mein einzig wahres zuhause. Es war ein Ausrutscher, es hat nichts bedeutet, ehrlich. Ich war betrunken. Es wird nie wieder passieren. Bitte verzeih mir :-)</description>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 humpty_dumpty</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-29T15:40:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://humptydumpty.twoday.net/stories/3233050/">
    <title>Sushi ala Milano</title>
    <link>http://humptydumpty.twoday.net/stories/3233050/</link>
    <description>Gestern wurde ich zu einer Runde Sushi eingeladen. Nachdem ich an 20 der letzten 24 Tagen Pasta gegessen habe, doch eine sehr willkommene Abwechslung. Also rein ins Taxi nach der Arbeit und mit den Kollegen auf zu ihren Lieblingsjapaner namens Finger&apos;s. Irgendwie komischer Name für einen Sushiladen, aber warum nicht. Dort angekommen ist mir auch sofort klar warum in jeder Beschreibung dieses Ortes das Wort &quot;posh&quot; gleich im ersten Satz fiel. Sehr stylisch - ein wenig zu viel für meinen Geschmack. An der Tür sagen Dir erst einmal ein paar Silkonballons &quot;Hallo&quot;, und ein paar unnatürlich dicke Lippen mit Körper führen Dich zu deinem Platz. Der Tisch ist ein bißchen ein gefakter Japanischer Tisch. Von weitem denkt man, man muss in typisch japanisch gehockter Haltung essen, aber wenn man näher kommt sieht man, dass der Tisch in den Boden eingelassen ist, so dass man sich zwar auf den Boden setzt, die Beine aber dennoch unter den Tisch kommen und in das Loch im Boden baumeln. &lt;br /&gt;
Als nächstes bekommen wir eine Vase auf den Tisch gestellt aus der einige lange dünne Braune Stangen ragen und ich habe die schlimme Vermutung wir werden gleich von Räucherstäbchen eingenebelt und in einen vermeintlich entspannten Geisteszustand versetzt. Da habe ich mich aber Gott sei Dank getäuscht. Statt dessen ist es offensichtlich etwas zu essen. Meine Kollegin greift tapfer zu und erzählt, dass als sie das erstmal hier wir, keiner am Tisch davon gegessen hat, da niemand wußte was es ist. Und wer könnte ihnen das übel nehmen?&lt;br /&gt;
Ein Blick in die Karte verdeutlich schon wieder warum diese Location Posh ist. Einmal Kappa Maki &#8364; 10. Mal zum vergleich, in Berlin bei meinem Sushi Laden zahle ich dafür etwa &#8364; 2, also ein Fünftel. Aber es wird auch gleich klar, das sind keine normalen Sushis. Wir nehmen also Starters und ein paar Sushi danach. Manches war sehr lecker, wenn auch nicht traditionell Sushi, wie zum Beispiel meine InsideOut Rolle. Innen fritierte Shrimps und Cream Cheese, außen eine Mangoscheibe mit süßer Soße gekrönt. &lt;br /&gt;
Nachdem wir unsere Vorspeiße und Hauptgang hinter uns gelassen haben, reicht ein Blick in die Runde und es ist klar, an diesem Tisch ist noch niemand satt. Um niemanden zu verärgern, behalte ich meine Vorschlag ne Pizza zu besorgen für mich und wir bestellen statt dessen eine weitere Runde Experimente. Zu guter letzt haben wir Finger&apos;s etwa &#8364; 15o in die Hand gedrückt für 3 Personen und sind weitergezogen für einen Drink. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;taxi&quot; width=&quot;180&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/taxi.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass es nicht so einfach ist in Mailand ein Taxi zu bekommen, deshalb wurde telefonisch eins bestellt. Nach etwas 5 Minuten war es da, wir stiegen ein und der Taxometer war bereits bei &#8364; 9,00! Nach einem kurzem Ausruf meines Entsetzens, wurde mir erklärt, dass Taxilizenzen in Mailand sehr limitiert sind. Deshalb können sie es sich auch erlauben den Taxometer schon dann einzuschalten, wenn Du anrufst. Und wenn Du dann 10 Minuten warten musst bis es da ist, ist man eben schon mal &#8364; 15 los, ohne dass man sich auch nur einen Meter bewegt hat. Verückt diese Italiener. &lt;br /&gt;
Es drängt sich von ganz allein die Frage auf, warum nicht einfach ein paar mehr Lizenzen ausgeben, und das Problem beheben? Nun das scheint offensichtlich daran zu scheitern, dass Taxifahrer eine gute Lobbyarbeit betreiben. Beim letzten Versuch weitere Lizenzen zu verkaufen, ginge alle Fahrer in den Streik. Solange bis das Vorhaben wieder gestrichen wurde. Tja so läuft das mit der Lobbyarbeit. Da unterscheiden sich Taxifahrer nicht von Pharma- oder Tabakunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;ed è bello per questo&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>humpty_dumpty</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 humpty_dumpty</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-25T10:31:00Z</dc:date>
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    <title>Grazie Mille...</title>
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    <description>So ich habe es tatsächlich getan. Ich hab mich Donnerstagabend ins Bett verkrümelt und gewartet bis der Sturm in Berlin vorbei war. Nach ein paar Bildern die ich online gesehen habe, wie Flugzeuge auf die Landebahn zu wackeln, manche wieder durchstarten nachdem Böen sie nach oben getrieben hatten, nachdem ich Geschichten gehört habe von Sauerstoffmasken die aus der Decke fielen und Fluggästen, die reihenweise Ihr Mittagessen auf dem Gang verteilt haben, dachte ich es ist vielleicht keine schlechte Idee auf Freitag umzubuchen.&lt;br /&gt;
Und tatsächlich war mein Flug Freitagmorgen verhältnismäßig ruhig. Immernoch windig und damit völlig ausreichend für mich. &lt;br /&gt;
In Berlin angekommen überkam mich doch ein Glücksgefühl. Erst dachte ich, weil ich sicher gelandet bin, aber dann merkte ich das es doch einfach die Tatsache war, wieder in Berlin zu sein. Ich liebe diese Stadt :-) &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;269&quot; alt=&quot;hackesche_hoefe&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/humptydumpty/images/hackesche_hoefe.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Das Wochenende war dann auch spitze. Freund, Freunde und Weggehen. Was will man mehr. Mal abgesehen, von meinem Kinobesuch, war es gut investiertes Geld nach Hause zu fahren. Mal ehrlich, wie konnte ich auch glauben, dass Will Smith tatsächlich einen tollen Film macht. Gepflegte Langeweile mit einer ordentlicher Portion typisch amerikanischem Schmalz sind die Zutaten von &quot;the pursuit of happiness&quot;. Mit Sicherheit bekommt er Oscarnominierungen - hoch lebe der Kitsch...&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;ed è bello per questo&lt;/i&gt;</description>
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