Sonntag, 15. April 2007

...

I've been twisting and turning,
In a space that's too small.
I've been drawing the line and watching it fall,
You've been closing me in, closing the space in my heart.
Watching us fading and watching it all fall apart.

Well I can't explain why it's not enough, Cause I gave it all to you.
And if you leave me now, oh just leave me now.
It's the better thing to do,
It's time to surrender,
It's been to long pretending.
Theres no use in trying,
When the pieces don't fit anymore, Pieces don't fit here anymore.

You pulled me under,
If I had to give in.
Such a beautiful myth,
That's breaking my skin.
Well I'll hide all the bruises,
I'll hide all the damage that's done.
But I show how I'm feeling until all the feeling has gone.

Oh don't missunderstand,
How I feel.
Cause I've tried, yes I've tried.
But still I don't know why, no I don't know why.
III dont know why...... whyyyyyyyy!

Dienstag, 3. April 2007

who the fuck is humpty dumpty

Hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt wer humpty dumpty ist? Klar, das war ich. Das Ambassadorprogram ist vorbei, mein Italien Aufenthalt ist vorrüber. Und so ist meine Beziehung. Mein Freund bzw. Exfreund nannte mich immer humpty dumpty. Habe nie verstanden, wie ich zu diesem Spitznamen kam, aber das muss man ja auch nicht, so lange man sich freut, dass da jemand ist, der einem einen Spitznamen gibt.
Was bleibt? Ich weiß es noch nicht. Ich bin zurück in Berlin, stehe vor den Scherben meiner Beziehung,und der Erkenntnis dass Italien vorallem für Italiener ist. Dass man immer seinem Instinkt vertrauen sollte und Berlin nicht unfreundlicher sind als Mailänder. Die Bestätigung dass man den Lauf der Zeit nicht aufhalten kann, ein Aufenthalt in Mailand genauso gut ist, wie das was man daraus macht und Beziehung eben nur so lange hält wie beide Partner es wollen.
Und wie geht es weiter? Das Welt dreht sich immer weiter. Ob man will oder nicht. Keine Auszeit, keine Pause. Weiter und weiter. Keine Zeit sich fallen zu lassen. Auf und weiter. Erwartungshaltung, Erfolgsdruck, Erkenntnisse. Gefühle kann man nicht kontrollieren. Maybe I was better off when I had less of them.
bilder-001

You tell me you don't love me
Over a cup of coffee
And I just have to look away
A million miles between us
Planets crashing to dust
I just let it fade away

I'm walking empty streets
Hoping we might meet
I see your car parked on the road
The light on at your window
I know for sure that you're home
But I just have to pass on by

So no, of course, we can't be friends
Not while I'm still this obsessed
I guess I always knew the score
This is how our story ends

I smoke your brand of cigarettes
And pray that you might give me a call
I lie around in bed all day just staring at the walls
Hanging round bars at night wishing I had never been born
And give myself to anyone who wants to take me home

You left behind some clothes
My belly summersaults
When I pick them off the floor
My friends all say they're worried
I'm looking far too skinny
I've stopped returning all their calls

It took a cup of coffee
To prove that you don't love me

Donnerstag, 29. März 2007

What up DHL?

Gestern hatte ich zum Abschluß meines Italienaufenthalts wieder so eine wunderbare Erfahrung die man nicht missen möchte.
Während meiner Trips nach Venedig und Florenz hatte ich für meine Tante jeweils ein "Schneegestöber" gekauft, da sie diese sammelt und da mein Gepäck morgen vermutlich eh schon aus allen Näten platzen wird, dachte ich mir verschicke ich die Schneegestöber schon mal, kaufe bei der Post noch 2 große Boxen und schicke ein paar Kilo Klamotten voraus.
Also auf zu www.dhl.it und nächste Filiale raussuchen. Ausgedruckt, hingelaufen - weit und breit kein DHL. Rumgefragt. DHL Filiale kennt hier keiner. Nun gut, wieder zurück ins Büro. Wieder online www.dhl.it, nächste Filiale. Leider etwas weit weg und keine U-Bahn in der nähe. Laufen, laufen, laufen - DHL gefunden. Warten, warten, warten (da unterscheidet sich DHL DE nicht von DHL IT) Endlich an der Reihe wird mir leicht entnervt zu meiner offensichtlich bescheuerten Frage erklärt, dass DHL natürlich keine Pakete verkauft - tse warum auch..
Gut, dann wenigsten die Schneegestöber zur Tante schicken. Also was kostet das? Erstmal muss er den Inhalt sehen! Was? Das Paket wird also aufgeschlitzt und hineingesehen. Alles in Ordnung. Ich hatte das Gefühl, dass ich der einzige bin, dessen Paket geprüft wird. Fall ich denn in Italien durch die Rasterfahndung? Deutsch, groß, Homo - ist das das neue Terroristenprofil? Die Welt würde erleichtert aufatmen, denn sie hätte nichts mehr zu befürchten, außer Trümmertunten und Terror-CSDs vielleicht.
Zurück zu meinem Paket, dass ich nun wieder zuklebe. Jetzt will er meinen Ausweis, ehe ich die Preisauskunft bekommen. Dummerweise ist mein Ausweis abgelaufen.. (ja ich weiß doof, aber wer achtet schon wirklich drauf wann sein Auseis abläuft) Na das wars dann. Ohne Pakete, aber mit Schneegestöber bin ich nach Hause gelaufen.
DHL
Jetzt werde ich doch nochmal versuchen über die Firma rauszukriegen, was man hier machen muss, dass man die Dienstleistung einer italienischen Post bezahlen darf.
Naja ich hab noch bis morgen mittag, um alles zu packen, den rest zu verschicken etc. Dann mach ich mich mal lieber an die Arbeit.

Montag, 26. März 2007

Meine letzten Tage

Na zumindest meine letzten Tage in Mailand. Ansonsten hoffe ich ja dass mein Leben noch ein paar Monate erhalten bleibt.
Hatte lange überlegt was ich an meinem letzten Wochenende in Mailand mache. Zur Diskussion stand Turin, Bologna oder in Mailand gammeln. Hab mich für letztes entschieden. Endlich mal wieder lange geschlafen, Sport gemacht und weggegangen.
An sich ist nicht besonderes passiert. War nochmal shoppen, aber hab nichts gefunden, was ich noch kaufen wollte. Am besten hat mir ein Dolce&Gabbana Laden gefallen, den ich gefunden habe. Nicht nur dass er natürlich mega glänzte und rausgeputzt war, nein er hatte auch noch eine eigene Upper Class Putzfrau! Aufgebrezelt in High Heels und Zimmermädchenuniform. Wusste erst nicht ob ich das diskriminierend finden soll oder witzig. Hab mich dann aber doch für witzig entschieden. Hätte am liebsten ein Photo gemacht, aber das hätte sie dann vielleicht nicht mehr witzig gefunden.
So jetzt erledige ich hier noch letzte Aufgaben und dann muss ich schon mal meine Sachen packen. Da sich meine Garderobe zahlreich vermehrt hat in den letzten 3 Monaten sehe ich mich gezwungen schon mal etwas vorab per Kurier zu schicken. Sonst wird mich Air Berlin nicht boarden lassen mit meinen Kisten...
Na euch noch nen schönen Abend. Wir sehen uns...

Mittwoch, 21. März 2007

...

Das ist mein Lieblingsartikel der Woche: (mit hoffentlich freundlicher Genehmigung von spiegel online - oder mache ich mich gerade strafbar? - ist das schon Raubkopie?)

Besoffen statt betroffen
Von Daniel Haas

Die Kids saufen sich ins Koma. Der Bürger schluckt: Haben wir was falsch gemacht? Natürlich: Wer glaubt, Bach und Bode-Museum seien Alternativen zur Betäubung, muss betrunken sein.

Meine geplante Reportage übers Koma-Saufen entfällt. Ich finde meine Notizen nicht mehr. Habe ich überhaupt Notizen gemacht? Und wenn ja, warum hat mir jemand "Merk dir das, Alter!" auf die Stirn geschrieben? Ich selber vielleicht? Und wer sind Suse und Olga? Deren Telefonnummern hab ich in meiner Sakkotasche entdeckt, zusammen mit zwei Kleinen Feiglingen und einer Taxi-Rechnung über 80 Euro.

Jung-Trinker: Wie wär's mal mit dem Bode-Museum?
Schätze, mit dem Taxi bin ich aus Zehlendorf zurück in die Redaktion gefahren. Dort, im gutbürgerlichen Westen Berlins, wollte ich recherchieren. Die schlimmsten Jungsäufer finden sich nämlich nicht, wie man meinen könnte, in den so genannten Problembezirken Wedding oder Neukölln. Sondern in jenen Stadtteilen, wo sich Zahnarzt und Anlageberater gute Nacht sagen.

Erst letzte Woche hat sich ein Zehlendorfer Jugendlicher das Kleinhirn derart mit Alkohol geflutet, dass die "Bild"-Zeitung "Koma-Alarm!" schreiben konnte. Der Koma-Alarm ist natürlich vollkommen sinnlos, weil die Komatösen ja nichts mehr erreicht, weder Zuspruch der Familie noch Vorwurf der Behörden, geschweige denn alarmistisches Rauschen im Blätterwald.

Umso wichtiger schien mir journalistische Nüchternheit. So klar wie eine Runde Bommerlunder wollte ich zu Werke gehen und folgende Fragen beantworten: Wieso ruiniert sich der bourgeoise Nachwuchs? Wer ist für die Misere verantwortlich? Und ist die Leber, kulturbiologisch gesehen, noch Kleinbürgertum oder schon Hartz IV?

Küstennebel der Amnesie

Die Antworten können wie gesagt nur spekulativer Natur sein, über das konkrete Anschauungsmaterial hat sich der Küstennebel der Amnesie gelegt (die 23 SMS-Nachrichten von Bodo, der mit mir nach eigenen Angaben die "krasseste Bong-Aktion der letzten Jahre" erlebt hat, sind wenig erhellend). Meine These ist, dass drei Faktoren zum Verfall des deutschen Mittelschichts-Teenagers beitragen: a) konsequente Verwahrlosung durch ein von Flexibilitäts- und Selbstoptimierungsgeboten gegängeltes Karriere-Milieu, b) kulturpessimistischer, medial forcierter ennui, c) Reklame.

Die Wohlstandsverwahrlosung, von der Berliner Drogenbeauftragten Christine Köhler-Azara vollmundig diagnostiziert ("Es gibt eine Art Wohlstandsverwahrlosung"), ist das Schlimmste: Die Eltern haben Geld, aber keine Zeit mehr. Im Prekariat ist das genau umgekehrt: Da hat man kein Geld, aber jede Menge Zeit. Sitzt rum, schaut zu, wie die Kids einen Vernet nach dem andern bechern, und kann dann, im richtigen Moment, sagen, "Ole, jetzt ist aber Schluss, du bist ja schon grün." Der Oberschichtszögling aber kriegt nur eine SMS von Mammi aus dem Spa: "Hallo, Philipp, denk an den Klavierunterricht, Scheck wie immer im Sideboard, zweite Schublade." Der Griff in die Dom-Perignon-Box ist da natürlich programmiert.

Dann der ennui. Ennui ist französisch und heißt Langeweile, aber Langeweile klingt langweilig, während im ennui diese Mischung aus Kultiviertheit und Verfall mitschwingt. So eine Abgeklärtheit, die sich von nichts mehr begeistern lässt, nicht von Toskana-Urlauben, nicht von Sprachferien in der Provence, nicht von Reitunterricht und nicht von Tennis-Einzelstunden.

Brahms statt Bier

"Es ist erschreckend", so Köhler, "dass manchen nichts anderes einfällt" (als Saufen, Anm. des Verf.), "obwohl doch Berlin einiges zu bieten hat." Ein Besuch im Bode-Museum zum Beispiel oder ein schönes Konzert im Berliner Dom mit anschließender Diskussionsrunde - wie blass wirken dagegen doch Wodka und Gin! Bach statt Bushido, Brahms statt Bier möchte man diesen von Killerspielen, Gangsta-Rap-Videos und den Möglichkeiten eines überzogenen Taschengelds trunkenen Kids zurufen!

Womit man bei der Reklame wäre. Hier hat die Mediengesellschaft alle Chancen auf sozial verantwortliches Handeln verspielt. Statt kritischer aufklärungsbewusster Werbung gegen Rausch und Randale prangt in der Hauptstadt Brauereiwerbung mit Stadtteilslogans wie "Schöneberg feinherb" oder "Mitte, eins geht noch". Ja geht's noch? Was kommt als nächstes: "Runter damit, Charlottenburg"? "Hau weg, Spandau"?

Ich plädiere für eine Orts- und Klassengrenzen übergreifende Kampagne. Vollkommen ironiefrei versammeln sich Zehlendorfer Schicki-Teens und Neuköllner Migranten-Kids vor dem Brandenburger Tor und leeren gemeinsam drei Dutzend Kästen Mineralwasser. Das sich anschließende lautstarke Freiwerden von Kohlendioxid wird die Geschmacks- und Wohlstandsbürger von Marzahn bis Dahlem erschrecken.

Kurz werden sie aufhorchen - und schlucken.

Montag, 19. März 2007

what am i supposed to do...

Es ist so weit. Der Frühling ist endgültig in Mailand angekommen. 20Grad und Sonnenschein, machen das auch dem letzten Zweifler verstädnlich.
milano-044
Selbst an den Bäumen knospen schon die Blätter. Bald steht hier alles in Grün und die Frühlingsgefühle werden das Verhalten der Mailänder bestimmen. Da passt es ganz gut, dass es mein Freund zum ersten mal seitdem ich in Mailand bin geschafft hat mich zu besuchen. Mittwoch abend kam er in die Stadt. Und natürlich hat es mich einmal mehr so glücklich gemacht ihn zu sehen, dass es mir schwer fiel ihn Samstag gehen zu lassen. Seitdem bedarf es schon eine Menge Sonnenschein (und ggf. auch Gin) um meine Laune zumindest wieder in Richtung der positiven Skala zu hiefen.
Freitag haben wir aber erstmal einen kleinen Ausflug nach Como und Bellagio am See gemacht. Etwa eine Stunde mit dem Zug nördlich von Mailand liegt Como, eine überschaubare kleine Stadt am See. Angeblich hat sich selbst George Clooney hier irgendwo rund um den See ein Haus gekauft. Mit einem Schnellboot sind wir nach Bellagio gefahren. Die etwas edlere und rausgeputzte Variante von Como. Dieses Dorf war auch Vorlage für das bekannte Ballagio Hotel in Las Vegas. (es ist fast nicht erwähnenswert, aber das Hotel hat nicht den Hauch des Flairs mit dem Bellagio seine Besucher in den Bann zieht.)
como
(Der See windet sich hier durch die Berge - auf dem Photo ist nur ein kleiner Teil davon zu sehen) Um ein Verstädnis dafür zu bekommen, wie groß der See ist hier ein Beispiel. Como liegt am Anfang des Sees. Bellagio etwa in der Mitte. Mit dem Schnellboot haben wir für die Strecke 45 min. gebraucht! Also nichts mit nett um den See wandern. Dazu braucht man wohl schon ne ganze Ausrüstung, Zeit und gute Kondition.
Da ich Samstag nachmittag wieder allein war, habe ich mir erstmal ein neue Buch gesorgt "Lipstick Jungle" von Candace Bushnell. Das schien mir für meine Stimmung das richtige Werk. Gewaffnet mit einer Flasche Rotwein und meinem Buch habe ich mich dann in die Sonne gesetzt und gelesen. Bis jetzt hat das Buch seinen Zweck erfüllt. Unterhaltsame leicht bitchige Geschichte über 3 New Yorker upper class Frauen.
Das restliche Wochenende bestand dann aus Sport, lesen, tanzen gehen. Es bleiben noch 12 Tage in Mailand und ich bin bereit nach Haue zu gehen.

Montag, 12. März 2007

here I go again

Da bin ich wieder. Seit meinem letzten Eintrag sind ja nun schon ein paar Tage vergangen. Gute Tage!
Zuerst war ich eine Woche in Berlin. Habe dort gearbeitet und Freunde getroffen. Verging wie im Flug und war super. Während der Zeit habe ich auch bei meinem Freund gewohnt. Was für ihn vielleicht grenzwertig eng und nah war, war für mich ein echtes Highlight. Nun ja, wer ihn kennt, weiß ja was er für ein Eigenbrödler ist.
Letzten Montag morgen, bin ich dann in aller Früh nach Mailand geflogen, so dass ich pünktlich gegen halb zehn im Büro war. Gab ne Menge zu tun und 1,2,3 war es Freitag.
Und dann kam auch schon Dirk aus Berlin eingeflogen. Und dann gabs erstmal Bier und quatschen. Ist ne Menge aufzuholen, wenn man sich selten sieht.
Samstag morgen gings dann auf zum eigentlichem Ziel. Florenz!
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Allerdings mit einem kleinem Umweg. Erste Anlaufstelle war das Prada Outlet südlich von Firenze. Und das haben sie wirklich gut versteckt. Im Nirgendwo, ohne Zeichen, Schild oder sonstigem Hinweis gibt es einen Eingang auf der Rückseite eines Gebäudes im Industriegebiet. Fast ein wenig so, als wolle man nicht wirklich dass hier Massen an Touristen einfallen. Wir haben es natürlich auch nicht gleich gefunden - trotz Navi. Einmal dort angekommen, gab es aber kein Halten mehr. Nach 2,5 Studen ging es weiter zu Gucci. Das ging dann etwas schneller, aber der Kaufrausch hielt in voller Stärke an. Meine Kreditkarte erlebte dann auch ein Beben der Stärke 5. Beruhigung bei Kaffee und Salat (muss ja jetzt auch noch in die Klamotten passen) und dann weiter nach Florenz. (Sorry aber ich war so beschäftigt mit shoppen, dass ich nicht dazugekommen bin ein Foto von den Outlets zu machen. Das ist mir auch erst danach aufgefallen)
Zu Florenz muss man nicht viel sagen. Wunderschön. Alles erhalten - keine Kriegsschäden. Überall nackte Männer, ok aus Marmor, aber immerhin. Das ist Hochkultur.
florenz-046
In einer solchen Stadt trifft man überall auf Pärchen. Vornehmlich Amerikaner, die ihre Frau mit Europa beeindrucken. Wo Verliebte in Massen auftreten, da hinterlassen sie auch immer Spuren ihrer geistigen Verwirrung. In Florenz hat man sich gedacht, man bindet an Straßenleuten Ketten mit Schlössern, auf denen sich das Paar verewigt. Ob sie wieder kommen und das Schloss entfernen nach dem Scheitern der Beziehung blieb unklar.
florenz-064
Typisch Italiensich und Toskana, gibt es natürlich auch tolles Essen. Die Vorschriften für Lebensmittel scheinen mir in Italien auch etwas lockerer zu sein als in good old germany. Nur so lässt es sich erklären, dass Schinken und anderes schlaraffenlandartig überall von der Decke hängt.
florenz-043
Zuguter letzt bleibt vielleicht noch zu sagen, dass natürlich auch Florenz einen tollen Dom bekommen hat. Auch wenn die Medici hier sich ihre eigene Kirche gebaut haben. Florenz scheint schon immer ein Zentrum von Mode und Stil gewesen zu sein. Anders lässt sich das Muster des Doms und die aufwendige Gestaltung nicht erklären.
florenz-018
Nun und dann bleibt noch festzuhalten, dass ich langsam veritalienisiert werde. Ich habe nun auch das Bedürfnis beim ersten Sonnenschein meine riesen Sonnenbrille zu zücken und in den Chor der Italiener einzustimmen "i am glamorous and you better clear my way"
florenz-050

Freitag, 23. Februar 2007

da Berlino...

Eine Woche ist schon vergangen seit meinem letzten Eintrag. Und es ist auch nicht viel passiert. Vergangenes Wochenende hatte ich mich gegen Turin entschieden und bin in Mailand geblieben. Die Parties hier gefallen mir doch zu gut.
Mein Italienisch stagniert auf niedrigem Niveau und meine Gruppe langweilt mich etwas, so dass ich gerade ein echtes Motivationstief habe weiter dort hinzugehen. Die Sprache an sich ist natürlich immer noch schön, aber wenn ich etwas sagen will, klaube ich mir zuerst die richtigen Worte zusammen, versuche mich dann zu erinnern, was die richtige Form ist, und wie der Satzbau sein muss. Wenn ich das dann alles zusammen habe und den Satz im Kopf schon einmal geübt habe, damit er flüssig herauskommt ist mein Gesprächspartner schon über alle Berge. Also doch wieder Englisch.
Dienstag habe ich mich aus der Deckung gewagt und habe meine Ambassador Kollegen zum Dinner eingeladen. Ich habe gekocht! Volles Program. Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch. Dazu ausreichend Vino und ich bin wieder völlig up2date was alles in unserem Büro passiert.
Im FitnessStudio habe ich einen neuen Lieblingssender. Wenn auf MTV gerade nicht "date my mom" läuft sehe ich Leonardo TV (www.leonardo.tv) Hier werden entweder Sportler interviewt, beim Training gezeigt, meistens halb nackt, oder aber Italiener bemühen sich das Model des Monats auf Leonardo TV zu werden. Natürlich ist es auch hier wichtig, dass man neben den kurzen Intervieweinblendungen ein gutes Verständnis davon bekommt, welche rein körperlichen Vorzüge die Bewerber haben. Ich empfehle unserer HR Abteilung sich diese Sendung als Trainingsmaterial zu sichern. Prädikat besonders wertvoll.
leonardo
Als kleinen Wermutstropfen muss ich allerdings anmerken, dass auf Grund der Gleichberechtigung auf Frauen sich darauf bewerben können. Dafür bekommen sie dann auch etwas Sendezeit. Wie sagt mein Chef immer so schön "na einen Tod musst Du sterben"
Heute gehts nach Berlin! Yippieh. Habe gepackt, warte auf meinen Flieger und freue mich besonders darauf am Flughafen von meinem sexiest man alive (der mit Sicherheit anonym bleiben möchte) abgeholt zu werden.
buon fine settimana!

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Candace Bushnell, Marlies Ruß
Lipstick Jungle.


F. Scott Fitzgerald, F. Scott Fitzgerald, Rudolph F. Rau
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humpty_dumpty - 15. Apr, 01:25
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humpty_dumpty - 29. Mär, 10:46
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humpty_dumpty - 26. Mär, 17:56
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feldulme - 22. Mär, 21:02

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Zuletzt aktualisiert: 15. Apr, 01:25

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